Union Eschenau zu besuch am Seminarplatz

Wir schreiben Freitag den 02.September 2016. Genau 1 Woche nach dem unglaublichen Sieg gegen die Lok aus St. Florian treffen sich die Froschberger Kicker zum nächsten Duell gegen die Kontrahenten aus Eschenau. Es sollte aber schwieriger werden als gedacht…
Gehen wir zunächst zurück auf den Dienstag den 30.August. Viele Spielabsagen plagten uns und liesen uns mit Gänsehaut auf Freitag blicken, aber es waren noch einige Rückmeldungen offen und so ging man davon aus dass man fix mit 13-15 Leuten starten könnte. Es sollte aber alles anders kommen. Eine Absage nach der anderen Flatterte rein. Sei es Verletzungsbedingt, Urlaubszeit oder Verhinderungen durch die Arbeit.
So kam es wie es kommen musste. Der eigene Nachwuchs mit Herwig Fellermayer und Klaus Famler (nettes Detail am Rande: Gemeinsam über 100 Jahre alt und als letztes in der Kabine fertig) durften uns aushelfen. Hinterberger Jürgen und Emre Karakaya kamen nach da sie auf Urlaub und mit der Arbeit verhindert waren. Auch hier nochmal vielen Dank an euch zwei, ohne euch wäre es bestimmt nicht so ausgegangen wie es schlussendlich war. 11 voll motivierte Spieler gingen also ins Spiel mit der Anleitung die 0 muss stehen. Man wollte doch den Sieg gegen die St. Florianer wiederholen und bestätigen das es in Froschberg Kicker gibt die heiß sind um den Meistertitel mitspielen zu wollen.
Punkt 18:00 Uhr ertönte dann der Pfiff und eine teilweise sehr hart geführte Fußballschlacht sollte beginnen. Spielerisch überlegen begannen wir gleich von der ersten Minute an. Man versuchte gleich hellwach zu beginnen und wenn möglich den Gegner gleich zu überraschen. Man versuchte den Ball von hinten rauszuspielen, dies war leider nur teilweise von Erfolg gekrönt und man sah noch Potential nach oben um es nett zu überschreiben. Die Auswahl aus Eschenau konnte aber mit den Geschenken der Froschberger nichts anfangen und so kam es wie es der Spielverlauf abzeichnete. Ein 1000 Gulden Schuss vom Überraschungsmann Steindl Gerhard direkt abgenommen von links ins rechte untere Eck unhaltbar für den Eschenauer Schlussmann brachte die Froschberger in Führung. Doch dann wie aus dem nichts bekamen die Froschberger das Gegentor. In dieser Situation muss man wieder sagen es lohnt sich auf jeden Ball drauf zu gehen und das haben die Eschenauer mit Leidenschaft gezeigt. Sie störten jeden geregelten Aufbau aus der Abwehr bis zu unserem 16er zurück. Aber wir ließen uns nicht aus dem konzept bringen und spielten munter darauf weiter. Nennenswerte Torchancen gab es bis kurz vor der Pause keine mehr bis auf einen Freistoß rund 20m vor dem Tor der Eschenauer. Beim Freistoß standen Clemens Seyr, Porstmann Christian und Fellermayr Raphael. Nach kurzem Gespräch war klar wer schießen wird. Kurzer Anlauf und…. Tor. Super geschossener Freistoß von…. Raphael Fellermayr. Sehr unangenehm sprang der Ball (extrem hoch wie generell an diesem Tag) auf und war dann unhaltbar für der Eschenauer Keeper. Dann der Halbzeitpfiff.
Nach der Halbzeit ging es mit einer Auswechslung weiter. Der Arbeitstag war nun für Meissl Wolfgang zu Ende und begann für Emre Karakaya der nochmal für Schwung sorgen sollte. Das tat auch und spielte seine Technische stärke und seine Antrittsschnelligkeit immer wieder gekonnt aus. Leider wurde das Spiel in der zweiten Halbzeit sehr hart geführt und so blieb dem bis dahin unauffälligem Schiedsrichter nichts übrig um einige Gelbe Karten zu verteilen. Dann ein Freistoß getreten von Raphi und ein wundervoller Flugkopfball vom Kopfballungeheuer Stefan Pühringer. Großer Protest vom Gegner Eschenau da der Ball nach der Gelben Karte gesperrt war und der Schiedsrichter anpfiff obwohl der Tormann noch die Mauer einstellte. Leider führte dieses Tor zu zwei Effekten. Das Spiel wurde noch härter geführt und Froschberg vergas das man eigentlich Fußballspielen kann. Und so passierte was passieren muss ein Freistoß von Eschenau der bereits sicher geklärt wirkte von unserem Schlussmann Lukas Rohrmbacher, ihm aber leider aus den händen glitt und das Tor zum 3:2 bedeutete. Aber Froschberg und da muss ich respekt der ganzen Mannschaft Zöllen, Erkannt die Situation und wir legten den Schalter gleich wieder um in Richtung endgültige Entscheidung. Man ließ nichts mehr anbrennen. Der nächste Wechsel zeichnete sich ab. Gerhard verließen nach 1h Spielzeit nun endlich die Kräfte und Jürgen Hinterberger (vielen Dank fürs frühere Heimfahren vom Urlaub) verstärkte uns nochmal über die linke Schiene.
Nun die Stunde der Wahrheit. Stefan Pühringer nach dem gefühlten 11.000en Kopfball am Ende seiner Kräfte wurde der eigene Nachwuchs in Person von Klaus Famler eingewechselt. Diese Auswechslung sollte sich als Goldgriff auszeichnen denn die erste Ballberührung war der assist zum wunderbaren Tor von Emre Karakaya und dem 4:2. Die Party war gelaufen.
Leider wurde das bis dato hartgeführte aber doch faire Spiel von einer Tätlichkeit eines Eschenauer Spielers an Famler Klaus überschattet und unser Raphi konnte sich leider nicht zurück halten und lies sich von dieser Situation übermannen und bekam leider auch Gelb- Rot.
Fazit aus dem Spiel gegen Eschenau:
Verteidigung: Hart gearbeitet, viel Laufarbeit aber noch Luft nach oben bei herausspielen der Bälle.
Mittelfeld: Sehr starke Zweikampfleistung da sehr hart geführte Duelle. Die Arbeit nach hinten darf man nicht vernachlässigen. Sehr stark am Ball
Sturm: Ersatzgeschwächt aber nicht aufgefallen. Extrem viele gewonnene Zweikämpfe
Spieler des Spiels waren aus meiner Sicht (Christian Porstmann): Gerhard Steindl der immer sehr mutig nach vorne Spielte und sehr bissig in den Zweikämpfen war. Stefan Pühringer der als Kopfballungeheuer jeden Zweikampf in Luft gewinnen konnte und somit die Bälle gefährlich verteilte.
Gesamt ist zu sagen eine Hervorragende Mannschaftliche Leistung welche mich wieder sehr stolz macht diese als Kapitän führen zu dürfen. Der nächste Gegner wird wieder hart werden denn es geht gegen DSG Thalheim nach Thalheim.
Viel Glück
Christian P.

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